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Totholz im Garten

Wunderwelt Totholz

Auf faszinierende Weise zeigt es uns den Kreislauf des Lebens und das jedem Ende ein neuer Anfang folgt, jedem Tod auch neues Leben.

Ein toter Baum ist ein wichtiger Wasser- und Nährstoffspeicher und dient unzähligen Arten als Lebensraum.

Bald besiedeln ihn Algen, Moose, Flechten und Pilze, die langsam den Abbauprozess einleiten. Um die 1400 Käferarten, zum Beispiel Hirschkäfer, Nashornkäfer, Kapuzinerkäfer und etwa 75 Arten der heimischen Schwebfliegenlarven sind in ihrer Lebensweise an Totholz gebunden.

Käfer-Fraßgänge werden von Wildbienen als Kinderstube genutzt, aber auch viele andere Tiere wie Hornissen, Hummeln, Asseln, Schnecken, Wanzen, Spinnen und Ameisen nutzen totes Holz.

Auch Reptilien und Amphibien, sowie Igel, Fledermäuse und Vögel profitieren von diesem einzigartigen Lebensraum.
Im naturnahen Garten lässt sich Totholz dekorativ und auf unterschiedliche Weise in die Gestaltung einbinden, zum Beispiel mit Stammstücken, Totholzhaufen, in Holzstapeln, als Beeteinfassung oder als Benjeshecke.